Einladung zum offenen Stammtisch am 27. November 2018

25. November 2018  OV Bietigheim-Bissingen

Liebe Mitstreiter/innen,

Der nächste Stammtisch der Linken in Bietigheim findet statt am

Dienstag, den 27. November ab 19.00 Uhr im Bären in Bietigheim-Bissingen.

So viele Themen, die wir besprechen sollten:

100 Jahre haben die Frauen der deutschen Gesellschaft schon das Recht ihre Vertreter/innen zu wählen. Das Wahlrecht für Männer wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt also knappe 80 Jahre früher als bei den Frauen.
Es reicht aber nicht ein Gesetz zu erlassen oder eine Regel einzuführen, wir müssen auch die Bedingungen schaffen, dass dieses Gesetz oder diese Regel ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens wird. Die Gleichberechtigung wird erst dann wirklich gelebt wenn wir es nicht mehr nötig haben darüber zu sprechen.

– Brauchen wir eine Quotenregelung in Politik und Wirtschaft?
– In welchen Formen werden Frauen benachteiligt und sind es ausschließlich Frauen die in unserer Gesellschaft benachteiligt werden?
– Was können wir unternehmen um eine Gesellschaft zu schaffen an der jede Person gleichberechtigt teilhaben kann?
– Ist unser politisches und wirtschaftliches System zeitgemäß?

Fragen über Fragen die alle einer Antwort würdig sind.

Offene Gespräche sind die Grundlage unseres demokratischen Verständnisses. Daher bitten wir neben unseren Mitgliedern auch politisch interessierte Bürger|innen unserer Region, an unserem Stammtisch teilzunehmen. Eure Anliegen, Fragen und Kritik sind uns wichtig.

Es gibt viel zu besprechen. Ich freue mich über rege Teilnahme.

Alper Taparli

Macht fair teilen: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!

25. November 2018  Allgemein, Pressemitteilungen

Das Frauenteam der Partei DIE LINKE hatte am 18. November zum politischen Frauenfrühstück zur Kommunalwahl eingeladen. Deutschland feiert in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Obwohl schon viel erreicht wurde sind wir von echter Gleichstellung noch weit entfernt und die Politik wird wieder männlicher. Sorge- und Pflegearbeit werden größtenteils von Frauen geleistet und wenig wertgeschätzt, dazu kommen oft unsichere Arbeitsverhältnisse und schlechtere Bezahlung. Frauen und Kinder sind deutlich häufiger armutsgefährdet. Dafür, dass viele Frauen wertvolle gesellschaftliche Arbeit verrichten, zahlen sie einen hohen Preis.

Frauen dürfen nicht nachlassen ihre Grundrechte einzufordern. Sie sind keine verhandelbare Meinung. Ein zu Ende gedachter Feminismus bedeutet, dass jeder Mensch gleich ist, egal wo er herkommt, wie er aussieht, an wen oder was er glaubt, wen er liebt oder welches Geschlecht er hat. Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik, die wir nicht allein Männern überlassen dürfen. Frauen haben andere Lebensläufe, eine andere Kommunikation und einen anderen Zugang zur Macht und das ist gut so. Noch nie aber wurden Frauen Rechte freiwillig eingeräumt, es brauchte stets widerständige, streitbare Frauen die mit Mut beharrlich ihre Ziele verfolgten.

Das Wahlrecht ist der Schlüssel um teilzuhaben, mitzugestalten und mitzuentscheiden, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Ob soziale Ungleichheit, Klimawandel, Beschäftigungspolitik, Bildungschancen oder Gesundheitsversorgung: Veränderungen fangen vor Ort an und wirken sich vor Ort aus. Auch viele kleine Schritte führen zum Ziel. Wir wollen allen Frauen Mut zusprechen sich einzumischen und freuen uns über engagierte Frauen, die bei der nächsten Kommunalwahl mit uns für eine soziale, offene und demokratische Kommunalpolitik streiten.