Schlagwort: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Was tun gegen Rechtspopulismus?

14. November 2017  Allgemein

Mit Sebastian Friedrich,
am Samstag den, 2.12.2017, 14.00 Uhr,
in den Räumen der IG Metall, Schwieberdinger Straße 71, 71636 Ludwigsburg

In vielen europäischen Ländern setzen sich rechtspopulistische Parteien als rechte Sammlungsparteien durch. Klassische und kurzfristige Gegenstrategien funktionieren nur sehr begrenzt. Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Parteien sich nicht wieder schnell selbst zerlegen, sondern einen stabilen Pol gesellschaftlicher Auseinandersetzungen bilden werden.
Mit welchen Gegenstrategien soll dieser Entwicklung begegnet werden?
Darüber wollen wir mit Sebastian Friedrich, Journalist und Autor mehrerer Publikationen zum Rechtspopulismus, diskutieren.

Veranstalter: Bündnis „Ludwigsburg gegen Rechts“ in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg

Der junge Karl Marx und die Entstehung der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert

03. Juli 2017  Allgemein

Diskussion/Vortrag mit Erhard Korn (Vorsitzender Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg)

am 12. Juli 2017 – 20.00 Uhr im Wartesaal – Kultur im Bahnhof – Besigheim

Wenige haben den Gang der Geschichte so beeinflusst wie Karl Marx und sein Freund Friedrich Engels. Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, zeigt auf, wie die Arbeiterbewegung im 19. Jh. entstand, wie ihre Parteien ADAV, SDAP/SPD und IAA sich entwickelten und wie der junge Marx schon ab den 1840er Jahren mit Engels entscheidend Einfluss darauf nahm. Das Thema ist immer noch aktuell. Erst in der letzten Woche (9.2.17) titelte Die Zeit: «Er ist wieder da.» Modern sei er, hochaktuell, selbst eingefleischte Liberale bewunderten seine Analysen.

Globalisierung und Zerstörung überkommener Strukturen, Ungleichheit und Prekarisierung, die Rolle der Manager und der Großkonzerne habe er richtig prognostiziert. Der Grund: Marx´ «realer Humanismus» zielt gerade auf den «aufrechten Gang» und «das Reich der Freiheit». «Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist» – das ist der kategorische Imperativ des Marxismus, seine 1844 formulierte «Geburtsanzeige».

Veranstaltung in Kooperation mit attac Besigheim und Verein Wartesaal – Kultur in Besigheim e.V.im Bahnhof Besigheim