Einladung zum Politischen Frauenfrühstück

18. Februar 2020  Allgemein, Linke Politik

Die Frauengruppe des Kreisverbands DIE LINKE. Ludwigsburg lädt ein zum Politischen Frauenfrühstück am

1. März 2020 – 11.00 Uhr in das Cafe Luckscheiter in Ludwigsburg.

Mehr Befreiung wagen. So lautet der Titel eines Beitrags zur Strategiedebatte der Linken, über den wir gemeinsam diskutieren wollen. Menschen definieren sich über Akzeptanz und Anerkennung durch andere. Sorgearbeit wie Kinderbetreuung oder Pflege wird zum Großteil von Frauen erledigt, finanziell und gesellschaftlich wenig anerkannt. Die Arbeitszeitkultur orientiert sich noch immer an männlichen Vollzeit-Beschäftigten; die Mehrheit der Frauen aber hängt in prekären, flexiblen oder Teilzeitverhältnissen fest. Wer Kinder versorgt oder Eltern pflegt kann keiner Vollzeitarbeit nachgehen, riskiert damit seinen Lebensunterhalt und eine auskömmliche Rente. Dazu müssen Frauen nach wie vor gegen Rollenklischees kämpfen. Fast schon überwunden geglaubte Vorurteile und traditionelle Rollenbilder nehmen mit dem Erstarken der Rechten wieder überhand. Gleichstellung kann nicht bedeuten, dass Frauen wie Männer werden müssen. Doch wie lässt sich eine Gesellschaft der Zukunft gestalten? Eine Gesellschaft, in der Kinder, Alte und Kranke nicht wegorganisiert werden müssen und alle an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Wir laden alle interessierten Frauen ein mit uns darüber zu diskutieren.

Gudrun und Susanne

Bericht vom Landesparteitag

10. Februar 2020  Linke Politik

Anfang Februar fand der Landesparteitag des Landesverbands DIE LINKE Baden-Württemberg statt, an dem auch Delegierte des Orts- und Kreisverbands teilnahmen. Erstmals kann der Kreisverband Ludwigsburg mit Lydia Beier und Alper Taparli zwei Delegierte zum Bundesparteitag entsenden.

Einhellig verabschiedet wurde einen Volksantrag für einen Mietpreisdeckel auf den Weg zu bringen. Gefordert wird ein sechsjähriger Stopp der Mietpreiserhöhungen in Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt sowie mehr öffentlich geförderten und genossenschaftlichen Wohnraum zu schaffen. Wohnen gehört zu den Grundrechten der Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Bildung und Mobilität und ist eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Viel zu wenig wird in kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnbau investiert und die Spekulation mit Wohnraum lässt die Boden- und Immobilienpreise explodieren. Selbst der Mittelstand hat mittlerweile Probleme bezahlbaren Wohnraum zu finden, da die Wohnkosten seit Jahren rascher steigen als die Gehälter. Wohnen ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern wird zunehmend ein Problem.